Sofort Dispo ohne Gehaltsnachweis

Sofort Dispokredit

Dispo ohne Gehaltsnachweis: ein Dispokredit ohne Einkommen ist trotzdem möglich. Bei den meisten Banken ist es schwierig Kredite zu erhalten ohne Gehaltsnachweis aber es gibts Ausnahmen.

finanzieller Spielraum bei Kontoüberziehung

Der Dispokredit ist im klassischen Sinn ein Überziehungskredit, den Banken ihren Kunden gewähren. Verbraucher können auf diese Weise bis zu einer festgelegten Höhe das Girokonto überziehen. Über die Höhe der Kreditlinie entscheiden die Bonität des Bankkunden und die Höhe der monatlichen Lohn- oder Gehaltseingänge.

Hohe Flexibilität mit dem Dispokredit

Ein Kennzeichen des Dispokredites ist die hohe Flexibilität für die Bankkunden. Rutscht das Girokonto kurzzeitig ins Minus, stellt diese Tatsache kein Problem dar, solange die Kreditobergrenze nicht überschritten wird. Die Geldinstitute verlangen für die Gewährung eines Dispokredites keine zusätzlichen Sicherheiten, da in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Pfandrecht gegenüber jedem Bankkunden verankert ist. In der Praxis bedeutet das, dass die Banken bei Nichtbegleichung des Kreditbetrages auf Konten des Betroffenen bei anderen Kreditinstituten zugreifen können. Davon kann ein Tagesgeldkonto, eine Anlage in Festgeld oder ein Aktiendepot betroffen sein. Für die Kunden hat die hohe Flexibilität allerdings den Nachteil, dass für eine Überziehung des Girokontos hohe Zinsen anfallen.

Hohe Zinsen für die Kontoüberziehung

Die Zinsen für Dispokredite sind für Banken eine lukrative Einnahmequelle. Einige Geldinstitute gewähren ihren Kunden hohe Dispokredite, die ein Volumen von bis zu drei Monatsgehältern haben. Je stärker die Kunden den Kreditrahmen ausschöpfen, desto höher fallen die Einnahmen für die Bank aus. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Höhe der Zinsen für einen Dispokredit. Im September 2016 lag einer Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ zufolge der durchschnittliche Zinssatz für einen Überziehungskredit bei 9,91 Prozent im Jahr. Vor dem Hintergrund, dass der Vergleichszinssatz, zu dem sich die Geldinstitute selbst Geld leihen können, bei nahezu Null Prozent liegt, ergibt sich eine riesige Gewinnspanne.

Bearbeitungsgebühren sind nicht zulässig

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der meisten Banken gibt es eine Klausel, die es den Geldinstituten erlaubt, zusätzlich Bearbeitungsgebühren für die Inanspruchnahme eines Dispokredites zu verlangen. Mehrere Gerichtsurteile aus dem Jahr 2009 und 2010 erklären diese Klausel allerdings für unwirksam. Die Richter begründeten die Entscheidung mit dem Hinweis darauf, dass mit den hohen Zinsen das Risiko für die Bank bereits vollumfänglich abgedeckt ist. Sollten Kunden den Dispokredit überziehen, kann die Bank höhere Zinsen verlangen. Allerdings ist sie nicht berechtigt, eine pauschale Mindestgebühr einzubehalten. Diese Tatsache wurde mit einem Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Oktober des Jahres 2016 untermauert.

Umschuldung mit einem Ratenkredit

Die hohen Zinsen für einen Dispokredit strapazieren das Haushaltsbudget vieler Verbraucher. Wer regelmäßig mit seinem Girokonto ins Minus rutscht, sollte über eine Alternative nachdenken. Ein klassischer Ratenkredit kann in dieser Situation Abhilfe schaffen. Der Zinssatz ist wesentlich niedriger als beim Dispokredit und durch die regelmäßige Ratenzahlung gelingt Schritt für Schritt ein Abbau der Schulden. Bei der Auswahl der Höhe der Kreditsumme sollten Verbraucher sehr sorgfältig vorgehen. Wird die Darlehenssumme zu niedrig angesetzt, droht erneut das Abrutschen in den Dispokredit, während bei einer zu hohen Summe die regelmäßige Rückzahlung der monatlichen Raten unter Umständen gefährdet wird.

Dispokredit ohne Einkommen: Dispo ohne Gehaltsnachweis

Früher verlangten die Banken obligatorisch einen Lohn- oder Gehaltsnachweis, wenn ein Kunde die Einräumung eines Dispokredites beantragte. In der Gegenwart haben sich die meisten Geldinstitute von dieser Praxis verabschiedet. Einige Banken werben sogar offensiv mit einem Dispo ohne Gehaltsnachweis. Der Grund liegt in der Tatsache, dass die meisten Verbraucher über mehr als ein Girokonto verfügen und unter den Banken ein Konkurrenzkampf entbrannt ist. Der eingeräumte Kreditrahmen liegt bei einem Dispo ohne Gehaltsnachweis zwischen 500 und 1.000 Euro und damit niedriger, als wenn ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto registriert wird. Wer mit diesem Betrag auskommt, kann die Angebote verschiedener Banken nutzen. Für eine Erhöhung des Kreditrahmens müssen die Verbraucher in der Regel einen Einkommensnachweis erbringen.

Fintech N26: 1.000 Euro Sofort-Dispokredit für Neukunden

Fintechs sind gegenwärtig dabei, mit frischen, innovativen Angeboten den Bankensektor durchzurütteln. Das Startup Number 26 – kurz N26 – ist seit dem Erhalt einer Vollbanklizenz im Jahr 2016 ein weiterer Player auf dem Finanzmarkt. Ganz im Sinne der fortschreitenden Digitalisierung setzt das Unternehmen auf das Smartphone als Bankfiliale der Zukunft. Der Star im Produktportfolio ist der Sofort-Dispokredit, der unmittelbar nach der Eröffnung eines Girokontos aktiviert werden kann. Für Neukunden wird er in einer Höhe von maximal 1.000 Euro zur Verfügung gestellt, Bestandskunden können bei Bedarf über die zehnfache Summer verfügen. Zum Aktivieren reicht das Anklicken des entsprechenden Bereichs in der App und das Akzeptieren der AGBs. Das Limit kann digital in der Smartphone-App geändert und angepasst werden.

Dispo von cashpresso

Cashpresso ist ein Fintech aus Wien, das mit der Deutschen Handelsbank AG einen renommierten Partner an seiner Seite hat. Der Dispokredit des Unternehmens funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Dispo der Hausbank, nur ist die Aktivierung deutlich einfacher. Nachdem ein Konto angelegt und die Identität mithilfe von Personalausweis und WebCam in der App bestätigt wurde, kommt es zu einer elektronischen Unterzeichnung des Dispokreditvertrages. Jeder Nutzer kann sich so viel Geld auszahlen, wie aktuell benötigt wird. Kosten entstehen nur, wenn der Dispo tatsächlich in Anspruch genommen wird. Der Zinssatz liegt derzeit bei 14,99 % und Cashpresso wirbt damit, dass keine weiteren Kosten auflaufen.

Dispokredit von der ING-DiBa

Die ING-DiBa, bekannt aus der Fernsehwerbung, punktet nicht nur mit einem kostenlosen Girokonto. Mit dem hauseigenen Dispokredit hat die Bank einen attraktiven Kontoausgleich im Programm, falls die finanziellen Mittel zum Monatsende knapp werden. Der Dispokredit wird bis zu einer Höhe der dreifachen monatlichen Gehaltszahlung gewährt und gilt ab dem Tag der Kontoeröffnung. Die tatsächliche Höhe des Überziehungskredites hängt von der Bonität des Antragsstellers ab. Um diese zu überprüfen, führt die Bank eine Anfrage bei der Schufa durch. Ein monatlicher Gehaltseingang ist nicht zwingend vorgeschrieben für den Erhalt des Dispos. Der ING-DiBa genügt es, wenn ein regelmäßiger Geldeingang mit der Vorlage einer Gehaltsbescheinigung dokumentiert wird.

Dispokredit von der Sparkasse: Die Voraussetzungen

Für Millionen Deutsche ist die Sparkasse mit der Filiale um die Ecke die Hausbank. Um einen Dispokredit vom Geldinstitut zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Ein Grundkriterium zur Gewährung eines Sparkassen Dispokredites ist die Volljährigkeit. Darüber hinaus müssen Antragsteller ein regelmäßiges monatliches Einkommen nachweisen. Lohn- und Gehaltsempfänger legen die entsprechenden Verdienstnachweise vor. Zusätzlich gehören Rente, Pension, Honorare und Besoldung zu den anrechenbaren Einkommen. Lediglich die Grundsicherung nach Harz IV zählt nicht als monatliches Einkommen, da der Betrag in der Regel von einer Pfändung befreit ist. Die Höhe des bewilligten Dispokredites richtet sich bei der Sparkasse maßgeblich nach der persönlichen Bonität. Die obligatorische Schufa-Abfrage dient in diesem Fall als Bemessungsgrundlage.