Ohne Geld unterwegs

Ich bin gerade erst von einem ersten erfolgreichen, geldlosen Trip durch die Niederlande zurückgekehrt. Drei Wochen lang von einem Ort zum anderen gehend, nur mit einer Hängematte, einigen Toilettenartikeln, Sauerteig zum Brotbacken und extra Kleidung.

Ich ging von Amsterdam aus in Richtung der deutschen Grenze nach Denekamp, durch Muiden, Naarden, Huizen, Zeewolde, Harderwijk, Elspeet, Vierhouten, Vaassen, Terwolde, Twello, Deventer, Bathmen, Rijssen, Delden, Hengelo, Losser, Lutte, Denekamp und Oldenzaal. Von Oldenzaal aus ließ ich mich zurück nach Amsterdam mitnehmen. In der Zukunft werde ich zurück nach Oldenzaal trampen, um die Niederlande ganz und gar weiter zu erkunden.

Ich schlief größtenteils in den Wäldern und gelegentlich in den Häusern von Leuten. Ich habe Brot gebacken, war in dem Haus eines Bäckers, und ich bin oft von Personen zum Abendessen oder zum Übernachten eingeladen worden. Daneben haben mir Menschen und Geschäfte Obst, Käse und Fleisch bereitgestellt. Außerdem habe ich warme Mahlzeiten in mehr als zehn Restaurants gegessen.

Leute sind oft ziemlich überrascht, wenn sie mich treffen und die Beweggründe meiner Reise erfahren. Viele Leute waren erfreut, mich beim Weitermachen unterstützen zu können. Der Marsch an sich verlief gut, jeder Tag war ein neues Abenteuer.

Tipps zum Containern

Eigentlich gibt es genug Essen für jeden, aber Vieles wird weggeworfen. Geschäfte, Konsumenten und Produzenten kippen Essbares einfach weg! Das findest du dann in den Mülltonnen, die vor oder hinter den Geschäften stehen. Müllcontainertauchen kann auch echt Spaß machen! Die beste Tipps gibt es bei Trashwiki, die Website ist aber ganz auf Englisch.