Schwanger und kein Geld

Fragst du dich, wie du für dein Baby mit wenigem oder gar keinem Budget sorgen kannst? Du magst deine Zeit damit verbringen, dir Sorgen zu machen oder nach Möglichkeiten suchen, wie du das Leben mit deinem Baby meisterst. Geld ist weniger wichtig, als du im ersten Moment vielleicht denkst. Es gibt viele gute Wege, ein Kind mit wenig Geld durchzubringen. Dieser Artikel gibt dir hoffentlich ein wenig Hilfe in deine gewünschte Richtung.

Babys und Spartipps

Schwanger und kein Geld. Was jetzt? Meine Frau und ich hatten unseren ersten Termin bei der Hebamme. Wir redeten über Finanzen und wurden gefragt, wie wir es anstellen wollen, Geld ohne Geld aufzubringen. Wir waren leicht verwirrt bei dieser Frage. Und wahrscheinlich stellten wir und auch ganz naiv die Frage: „Geld? Brauchen wir das wirklich für ein Kind?“

Bewirkte Resultate

Jetzt, sieben Monate nach der Geburt, denke ich nicht, dass wir mehr als 200 Euro von unserem eigenen Geld ausgegeben haben, was immer noch eine ziemlich hohe Schätzung ist. Wie wir das hinbekommen haben?
Stillen Durch ausschließliches Stillen haben wir hunderte von Euros an Flaschennahrung gespart. Jetzt, sieben Monate später, machen wir damit weiter. Stillen ist nicht nur billiger, es ist auch gut für Babys.
Normale Ernährung Nach sechs Monaten fingen wir an, normales Essen zu füttern. Nicht von kleinen Gläsern, aber Essen wie Tomaten, Zucchini, Äpfel und Bananen. Wir füttern das Essen ohne Löffel, wir lassen das Baby bestimmen, was er und wie er ist (nach der Rapley-Methode). Und es isst fantastisch.

Kaufe nichts Wir haben eine Liste von dem gemacht, was wir brauchten und informierten Familie und Freunde darüber. So bekamen wir Geld für ein kleines Bett und einen Kinderwagen. Wir gingen oft zu Give away-Shops (Läden, in denen alles umsonst ist), Second Hand-Läden und wir nutzten Netzwerke von Leuten, die Sachen kostenlos weggeben.
Keine Zusätze In den Niederlanden wird oft dazu geraten, seinen Babys extra Vitamin D und K zu verabreichen. Der wissenschaftliche Beweis dahinter ist nicht sehr plausibel. Vitamin D bekommen wir durch Sonnenlicht und es ist ziemlich fragwürdig, ob Babys extra

Vitamin K brauchen.

Gesundheit Die Gesundheitsversorgung und die Besuche bei Ärzten und Spezialisten war eines der Dinge, über die ich besorgt war. Aber in den Niederlanden gibt es keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Jede notwendige Pflege für Kinder bis zu 18 Jahren ist absolut gedeckt, ohne Selbstbeteiligung unserer Krankenversicherung. Das herauszufinden war eine ziemliche Erleichterung, da wir die erste Zeit einen Physiotherapeuten besuchen mussten.

In Deutschland ist es wesentlich mehr complex, mit der Krankenversicherung. In unserem artikel Krankenversicherung ohne Einkommen finden Sie da mehr Informationen.

Wo wir noch gewinnen können

Wie waren nicht erfolgreich darin, alles komplett ohne Geld zu machen, aber das war auch nicht unser Ziel. Unser Ziel entstand aus der Notwendigkeit: wir hatten einfach kein Geld, also mussten wir kreativ sein. Wir konnten besonders Geld an Windeln sparen.

Windeln

Es ist nicht einfach, wenig Geld für Windeln auszugeben. Das ist unsere größte Herausforderung. Wir kaufen gute Windeln, wenn sie im Angebot sind und auch die Familie gibt uns manchmal Windeln. Ein Weg ist auch, waschbare Second Hand-Windeln zu benutzen oder möglicherweise selbst welche machen, was das Beste wäre und kaum Geld kostet. Es ist auch eine Möglichkeit, gar keine Windeln zu benutzen, aber das ist einfacher in einem Haus, das leichter sauber zu halten ist als unseres.

Umsonstladen

Halten Sie Ausschau nach Kleidung, Büchern, Spielwaren, Geschirr oder einfach irgendetwas Neuem, das Sie nutzen können? Sie könnten es mal in einem Umsonstladen probieren. Das ist kein Geschäft im eigentlichen Sinne, sondern ein Ort, um kostenfreie Dinge zu finden.

Glücklich ohne Geld

Einige Menschen machen es vor und haben sich bewusst für ein Leben ohne Geld entschieden. Sie behaupten, glücklicher ohne die Konsumzwänge der Industriegesellschaft zu sein, die generell eine Einteilung in Besitzende und Besitzlose vornimmt. Viele Menschen, die sich für diesen Weg entschieden haben, wollten einfach die Fesseln der Konsumgesellschaft abstreifen.